Jean Patou

7. November 1914, Paris – 11. August 1944
Jean Patou kommt am 28. Juli 1943 als französischer „Zivilarbeiter“ nach Berlin. Im Februar 1944 verlässt Patou seine Arbeitsstelle.
Vom 28. Februar bis 8. März 1944 beteiligt sich Patou mit anderen Zwangsarbeitern an Diebstählen aus Kellern und einer Bäckerei in Berlin. Patou wird am 25. Juli 1944 vom Sonder­gericht IV bei dem Land­gericht Berlin auf der Grund­lage der „Volksschädlingsverordnung“ zum Tode verurteilt.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird Jean Patou am 11. August 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Jean Patou

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Jean Patou, 11. August 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 1561/2

Sterbeurkunde von Jean Patou vom 12. August 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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