Josef Pawlinski
Laut der Anklageschrift des Oberreichsanwalts beim „Volksgerichtshof” soll er in Orten des „sudeten­deutschen Grenzgebietes” in den Jahren 1937 und 1938 es „fortgesetzt unternommen haben”, sich „Staatsge­heimnisse zu verschaffen”. Dabei soll er als Angehöriger des Grenzschutzes für den tschechoslowakischen Nachrichtendienst Erkundigungen über die SA, deutsche Zollgrenzstellen und Stärke, Zahl und Art der Übungen des deutschen Grenzschutzes eingeholt haben.
Josef Pawlinski wird deswegen am 4. Mai 1939 festgenommen und am 18. August 1942 vom „Volks­gerichtshof” wegen „Landesverrats” zum Tode verurteilt. Er wird am 27. Oktober 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Josef Pawlinski
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Pawlinski vom 14. Mai 1942
Bundesarchiv R 3017/34010
Sterbeurkunde von Josef Pawlinski vom 28. Oktober 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung













