Franciszek Peciak

1. Juli 1916, Miłkowa/Kreis Neu Sandez (Nowy Sącz) – 20. Oktober 1942
Franciszek Peciak wird in Miłkowa in Kreis Neu Sandez in Galizien geboren. Nach dem Besuch der Volks­schule arbeitet er auf dem Hof seines Vaters, bis er im März 1939 zum polnischen Heer einge­zogen wird. Am 4. September gerät er in deutsche Kriegs­gefangen­schaft. Nach seiner Entlassung wird er als „Zivil­arbeiter” auf verschie­denen land­wirt­schaftlichen Arbeits­stellen eingesetzt.
Bei seiner letzten Arbeits­stelle im branden­burgischen Vier­raden erschlägt er einen anderen polnischen Zwangs­arbeiter.
Das Sonder­gericht II bei dem Land­gericht Berlin ver­urteilt Franciszek Peciak wegen Mordes zum Tode.
Er wird am 20. Oktober 1942 in Berlin-Plötzen­see hingerichtet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Franciszek Peciak

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Urteilsformel des Sondergerichts II Berlin gegen Franciszek Peciak vom 19. September 1942

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 6748

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Franciszek Peciak vom 21. Oktober 1942

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 6748

Sterbeurkunde von Franciszek Peciak vom 21. Oktober 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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