Charles de Peco

11. Oktober 1913, Toulouse – 29. September 1944
Der ehemalige französische Kriegsgefangene Charles de Peco ist als „Zivilarbeiter“ in Berlin. Zusammen mit anderen französischen und einem niederlän­dischen Zwangsarbeiter begeht er mehrere Geschäfts­einbrüche.
Wegen schweren Diebstahls und „Kriegswirtschafts­verbrechen“ wird er vor dem Sondergericht III bei dem Landgericht Berlin angeklagt. Am 29. August 1944 werden zehn der insgesamt 13 Angeklagten zum Tode verurteilt, darunter auch Charles de Peco. Die übrigen Angeklagten erhalten mehrjährige Zuchthausstrafen.
Charles de Peco wird am 29. September 1944 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Charles de Peco

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Charles de Peco, 29. September 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 1696/3

Sterbeurkunde von Charles de Peco vom 30. September 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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