František Pelikán


Erkennungsdienstliche Aufnahme von František Pelikán, 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 345
Im Januar 1942 gründet Pelikán nach Aufforderung eines Kollegen und Funktionärs der KSČ in der Wagenhalle in Prag-Pankratz eine Betriebszelle der 1938 verbotenen Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (Komu­nistická strana Československa, kurz: KSČ), wirbt dafür an seiner Arbeitsstätte mindestens sechs neue Mitglieder an und sammelt von ihnen Mitgliedsbeiträge zur Unter­stützung von Familien Inhaftierter ein. Außerdem betätigt er sich als Verbindungsmann zur Straßenbahnschaffner-Betriebszelle der Wagenhalle Prag-Straschnitz, die von Antonín Kruml geführt wird.
František Pelikán und Antonín Kruml werden Ende Juli 1942 festgenommen und zusammen vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” am 26. Mai 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt. Beide werden am 1. September 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von František Pelikán
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Antonín Kruml und František Pelikán vom 26. Mai 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 345
Schnellbrief des „Reichsprotektors in Böhmen und Mähren” an den Reichsminister der Justiz zur Vollstreckung der Urteile gegen Antonín Kruml und František Pelikán vom 20. Juli 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 345
Ablehnung des Gnadenerweises durch den Reichsminister der Justiz für František Pelikán und Antonín Kruml vom 22. August 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 345
Sterbeurkunde von František Pelikán vom 2. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung












