André Peltier
Im Dezember 1942 kommt Peltier als „Zivilarbeiter“ nach Deutschland und ist bis September 1943 bei der Firma ZIEHL-ABEGG in Berlin-Weißensee beschäftigt. Im Sommer 1944 beteiligt sich Peltier an Geschäfts- und Kellereinbrüchen. Das Sondergericht IV bei dem Land­gericht Berlin verurteilt Peltier gemeinsam mit neun weiteren Französinnen und Franzosen am 7. September 1944. Auf der Grundlage der „Volksschädlings­verordnung“ ergeht gegen Peltier ein Todesurteil.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird der 21-jährige André Peltier am 29. September 1944 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von André Peltier
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von André Peltier, 29. September 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1835/1
Sterbeurkunde von André Peltier vom 30. September 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





