André Peltier

5. Februar 1923, Offranville/Seine-Inférieure – 29. September 1944
André Peltier kämpft in der von der deutschen Wehr­macht im Juli 1941 in Frank­reich gegrün­deten „Légion des volon­taires français contre le bolchévisme“. Wegen einer Ver­letzung und anschließenden Lungen­erkrankung wird er dort entlassen.
Im Dezember 1942 kommt Peltier als „Zivil­arbeiter“ nach Deutsch­land und ist bis September 1943 bei der Firma ZIEHL-ABEGG in Berlin-Weißen­see beschäftigt. Im Sommer 1944 beteiligt sich Peltier an Geschäfts- und Keller­ein­brüchen. Das Sonder­gericht IV bei dem Land­gericht Berlin verurteilt Peltier gemeinsam mit neun weiteren Franzö­sinnen und Franzosen am 7. September 1944. Auf der Grund­lage der „Volks­schädlings­verord­nung“ ergeht gegen Peltier ein Todes­urteil.
Nach der Ablehnung seines Gnaden­gesuchs wird der 21-jährige André Peltier am 29. September 1944 im Straf­gefäng­nis Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von André Peltier

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von André Peltier, 29. September 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1835/1

Sterbeurkunde von André Peltier vom 30. September 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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