Arthur Peschke
Ende 1935 lässt er sich für den tschechischen Nachrichtendienst anwerben und liefert diesem bis zu seiner Festnahme im Frühsommer 1936 Informationen aus dem deutsch-tschechischen Grenzgebiet.
Arthur Peschke wird am 26. Mai 1936 festgenommen. Der 4. Senat des „Volksgerichtshofs” verurteilt ihn am 26. Juni 1937 wegen „Landesverrats” zum Tode.
Ende Oktober wird er in die Beobachtungsstation des Strafgefängnisses Plötzensee verlegt, er leidet zuletzt an einer Haftpsychose. Sämtliche Gnadengesuche werden abgelehnt und Arthur Peschke am 22. Januar 1938 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Arthur Peschke
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteilstenor des „Volksgerichtshofs” gegen Arthur Peschke und eine weitere Person vom 26. Juni 1937
Bundesarchiv R 3017/42111
Anordnung der Verlegung von Arthur Peschke in die Beobachtungsstation des Strafgefängnisses Plötzensee, 27. Oktober 1937
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-34-4
Bekanntmachung der Hinrichtung von Arthur Peschke aus dem Jahr 1938
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-34-4








