Antonín Pešl
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht im März 1939 ist Antonín Pešl Teil einer Gruppe um den Prager Oberbürgermeister Otakar Klapka, der über einen neu gebildeten „geheimen Ver­fügungsstock” zwei Millionen Kronen sammelt, die er der nationalen Widerstandsbewegung zukommen lässt. An­tonín Pešl fungiert als Geldabholer und ist teilweise an der Auszahlung beteiligt.
Nach seiner Festnahme am 19. September 1940 verurteilt der „Volksgerichtshof” ihn am 4. September 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode. Er wird am 22. Dezember 1942 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Antonín Pešl
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Antonín Pešl und andere vom 27. Januar 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-223-9
Sterbeurkunde von Antonín Pešl vom 23. Dezember 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


































