František Peterka


Erkennungsdienstliche Aufnahme von František Peterka, 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 326
Ende 1940 wird er von einem Bekannten für die 1938 verbotene Kommunistische Partei der Tschechoslowakei (Komunistická strana Československa, kurz: KSČ) ange­worben und dient als Verbindungsmann zwischen ver­schiedenen KSČ-Funktionären. Zwischen Februar und November 1941 fungiert Peterka als Kassier im Kreis Teplitz-Brüx und verwaltet sämtliche dort gesammelten Mitgliedsbeiträge. Bevor er am 12. März 1942 festgenom­men wird, nimmt er ab August 1941 den Posten eines KSČ-Bezirksleiters in Brüx wahr.
František Peterka wird am 18. Dezember 1942 vom 1. Se­nat des „Volksgerichtshofs” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 9. April 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von František Peterka
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen František Peterka und weitere Personen vom 3. September 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 326
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen František Peterka und weitere Angeklagte vom 18. Dezember 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 326
Ablehnung des Gnadenerweises durch den Reichsminister der Justiz für František Peterka und weitere Personen vom 31. März 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 326
Sterbeurkunde von František Peterka vom 10. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



























