František Peterka

28. August 1914, Niedergeorgenthal (Dolní Jiřetín) – 9. April 1943
František Peterka

Erkennungsdienstliche Aufnahme von František Peterka, 1942

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 326

František Peterka wird am 28. August 1914 in Nieder­georgenthal geboren und ist dort als Bergmann be­schäftigt.
Ende 1940 wird er von einem Bekannten für die 1938 verbotene Kommu­nistische Partei der Tschecho­slowakei (Komunistická strana Česko­slovenska, kurz: KSČ) ange­worben und dient als Verbindungs­mann zwischen ver­schiedenen KSČ-Funktionä­ren. Zwischen Februar und November 1941 fungiert Peterka als Kassier im Kreis Teplitz-Brüx und verwaltet sämtliche dort gesammelten Mitglieds­beiträge. Bevor er am 12. März 1942 festgenom­men wird, nimmt er ab August 1941 den Posten eines KSČ-Bezirks­leiters in Brüx wahr.
František Peterka wird am 18. Dezember 1942 vom 1. Se­nat des „Volks­gerichtshofs” wegen „Vorbe­reitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 9. April 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von František Peterka

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen František Peterka und weitere Personen vom 3. September 1942

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 326

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen František Peterka und weitere Angeklagte vom 18. Dezember 1942

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 326

Ablehnung des Gnadenerweises durch den Reichsminister der Justiz für František Peterka und weitere Personen vom 31. März 1943

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 326

Sterbeurkunde von František Peterka vom 10. April 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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