Joseph Peters
Nach der Besetzung Belgiens und der „Rückgliederung” von Eupen-Malmedy ins Deutsche Reich 1940 wird Peters von jungen wehrpflichtigen Männern um Rat gebeten, wie sie sich bei der Einberufung zur Wehrmacht und zum Reichsarbeitsdienst verhalten sollen. Peters rät ihnen zur Flucht nach Belgien.
Er wird denunziert, am 1. Oktober 1942 festgenommen und am 4. Mai 1943 vom 2. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Zersetzung der Wehrkraft mit landes­verräterischer Feindbegünstigung” zum Tode verurteilt.
Joseph Peters wird am 1. Juli 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Joseph Peters
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift gegen Joseph Peters, 13. März 1943
Bundesarchiv R 3017/5650
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Joseph Peters, 4. Mai 1943
Bundesarchiv R 3017/5650
Sterbeurkunde von Joseph Peters vom 2. Juli 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
















