Maurice Petit

14. Januar 1923, Rambouillet/Yvelines – 24. November 1944
Der gelernte Friseur Maurice Petit kommt am 28. September 1942 als französischer „Zivilarbeiter“ nach Deutschland. Beim Elektrokonzern AEG in Berlin-Treptow arbeitet er bis zum 15. Mai 1944 als Koch. Anschließend tritt er eine Stelle als Fräser in Berlin-Mitte an. Im Sommer 1944 wird Petit mit einer Abteilung seiner Firma ins sächsische Crimmitschau verlegt, kehrt aufgrund des geringen Verdienstes aber nach Berlin zurück.
Das Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn gemeinsam mit Marcel Lacoste, Andrée Lucas und Raymond Peuvion am 25. Oktober 1944 wegen Mordes zum Tode.
Der 21-jährige Maurice Petit wird am 24. November 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Maurice-Jacques Petit

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

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