Josef Petřík
Im November 1939 schließt sich der Oberst a. D. der Militärorganisation Obrana Národa (ON – Verteidigung der Nation) an, die die im Frühjahr erfolgte Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht rückgängig machen will und den bewaffneten Umsturz plant. Josef Petřík übernimmt die Geschäfte des stellvertretenden Bezirkskommandanten in Neustadt an der Mettau, stellt die Verbindung zum Kreiskommando Königgrätz sicher und liefert dem dortigen Kommandeur Berichte über die Stimmung in der Bevölkerung.
Nach seiner Festnahme Anfang April 1941 verurteilt der „Volksgerichtshof” Josef Petřík am 20. Januar 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung” zum Tode. Er wird am 10. Mai 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Josef Petřík
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Petřík vom 29. Oktober 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-274-15
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Petřík vom 20. Januar 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-274-15
Sterbeurkunde von Josef Petřík vom 11. Mai 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Bekanntmachung der Hinrichtung von Josef Petřík, plakatiert 1943 in Prag
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-274-13






















