Josef Petřík

6. März 1891, Gutenfeld (Dobruška) – 10. Mai 1943
Josef Petřík

Aufnahme von Josef Petřík

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Josef Petřík absolviert die Höhere Gewerbe­schule in Prag und arbeitet anschließend als Bautechniker. Ab 1913 leistet er seinen Militärdienst und kommt nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges an die russische Front, wo er sich nach seiner Gefangen­nahme der Tschecho­slowakischen Legion anschließt. 1920 wird er Berufs­offizier in der neu gegründeten Tschecho­slowakischen Armee.
Im November 1939 schließt sich der Oberst a. D. der Militär­organisation Obrana Národa (ON – Vertei­digung der Nation) an, die die im Frühjahr erfolgte Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht rück­gängig machen will und den bewaffneten Umsturz plant. Josef Petřík übernimmt die Geschäfte des stellvertreten­den Bezirkskom­mandanten in Neustadt an der Mettau, stellt die Verbindung zum Kreis­kommando König­grätz sicher und liefert dem dortigen Kommandeur Berichte über die Stimmung in der Bevölkerung.
Nach seiner Festnahme Anfang April 1941 verurteilt der „Volks­gerichts­hof” Josef Petřík am 20. Januar 1943 wegen „Vorberei­tung zum Hoch­verrat und Feindbegüns­tigung” zum Tode. Er wird am 10. Mai 1943 in Plötz­ensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Josef Petřík

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklageschrift des „Volksgerichts­hofs” gegen Josef Petřík vom 29. Oktober 1942

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-274-15

Urteil des „Volksgerichts­hofs” gegen Josef Petřík vom 20. Januar 1943

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-274-15

Sterbeurkunde von Josef Petřík vom 11. Mai 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

Bekanntmachung der Hinrichtung von Josef Petřík, plakatiert 1943 in Prag

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-274-13

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