Roger Pezier
27. Februar 1921, Pavilly/Seine-Inférieure
– 3. November 1944


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Roger Pezier, April 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 3412/2
Roger Pezier besucht die Volksschule und lernt anschließend in Paris den Kellnerberuf. Im Februar 1942 kommt Pezier als französischer „Zivilarbeiter“ nach Deutschland, wo er zunächst für drei Wochen bei Daimler-Benz arbeitet. Am 11. Januar 1944 tritt er im Gastronomiebetrieb Aschinger eine neue Stelle an.
Pezier wird am 19. April 1944 festgenommen. Am 7. August gelingt ihm die Flucht aus der Untersuchungs­haft in Plötzensee, er wird jedoch wenige Tage später erneut verhaftet. Das Sondergericht III bei dem Land­gericht Berlin verurteilt Roger Pezier wegen Einbruch­diebstählen auf der Grundlage der „Volksschädlingsver­ordnung“ zum Tode.
Der 23-jährige Roger Pezier wird am 3. November 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Pezier wird am 19. April 1944 festgenommen. Am 7. August gelingt ihm die Flucht aus der Untersuchungs­haft in Plötzensee, er wird jedoch wenige Tage später erneut verhaftet. Das Sondergericht III bei dem Land­gericht Berlin verurteilt Roger Pezier wegen Einbruch­diebstählen auf der Grundlage der „Volksschädlingsver­ordnung“ zum Tode.
Der 23-jährige Roger Pezier wird am 3. November 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

