Magnus Pfau

10. Juli 1898, Waldburg/Kreis Ravensburg – 12. März 1940
Magnus Pfau lebt in Friedrichshafen und gehört der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas an. Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs wird er zur Wehrmacht eingezogen und verweigert daraufhin aus religiösen Gründen den Dienst an der Waffe und den Eid auf Hitler.
Bereits kurz vor dem deutschen Überfall auf Polen ist am 26. August 1939 die „Kriegssonderstrafrechts­verordnung” in Kraft getreten, nach der die Verweigerung des Militär­dienstes als „Zersetzung der Wehrkraft” geahndet und mit dem Tode bestraft werden kann.
Magnus Pfau wird am 17. Februar 1940 vom Reichs­kriegsgericht zum Tode verurteilt und am 12. März im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Magnus Pfau

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Gefangenenkarte von Magnus Pfau vom 13. März 1940

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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