Ingeborg Pflug


Erkennungsdienstliches Foto von Ingeborg Pflug, Juni 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3499
1943 verurteilt das Amtsgericht Brandenburg Ingeborg Pflug zu 13 Monaten Gefängnis, die sie seit dem 17. Dezember 1943 im Frauenjugendgefängnis Berlin-Lichtenberg verbüßt. Im Mai 1944 reißt sie während der Arbeit in einem Außenkommando in Ketzin mit einem anderen Mädchen aus und stiehlt in ihrem Heimatort Brandenburg teils durch Kellereinbrüche Lebensmittel, Kleidung und ein Fahrrad, bis sie am 12. Juni 1944 festgenommen wird.
Am 19. Oktober 1944 verurteilt das Sondergericht V bei dem Landgericht Berlin Ingeborg Pflug auf Grundlage der „Verordnung gegen Volksschädlinge” zum Tode. Sie wird am 3. November 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Ingeborg Pflug
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteilsformel des Sondergerichts V bei dem Landgericht Berlin gegen Ingeborg Pflug vom 19. Oktober 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3499/2
Sterbeurkunde von Ingeborg Pflug vom 4. November 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





