Martha Pförtner

15. Dezember 1879, Offenbach – 6. August 1943
Martha Pförtner

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Martha Pförtner

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 16636

Martha Lange arbeitet bis zu ihrer Hochzeit mit dem Buchdrucker Erwin Pförtner als Hausangestellte. Die Ehe wird jedoch 1924 geschieden. Martha Pförtner wird seit ihrem 17. Lebensjahr wiederholt vor allem wegen Eigentumsdelikten verurteilt. Lange Zeit ohne festen Wohnsitz, lebt sie seit 1940 in Berlin.
Martha Pförtner wird am 10. März 1943 festgenommen. Ihr wird vorgeworfen, vor allem bei älteren Frauen Geld sowie Lebensmittel- und Kleiderkarten erschwindelt zu haben. Sie wird am 23. Juni 1943 vom Sondergericht III beim Landgericht Berlin als „gefährliche Gewohnheits­verbrecherin wegen Verbrechens nach § 4 der Volks­schädlingsverordnung” zum Tode verurteilt.
Nach der Ablehnung ihres Gnadengesuchs wird sie am 6. August 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Martha Pförtner

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Erste Seite des Urteils gegen Martha Pförtner, 23. Juni 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 16636

Mitteilung über die Hinrichtung von Martha Pförtner, 7. August 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 16636

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