Artur Philipp
Am 5. September 1941 wird Artur Philipp bei seiner Truppe festgenommen, wenige Tage später wird auch seine Frau in Haft genommen. Das Ehepaar wird im Oktober 1942 gemeinsam mit zehn weiteren Personen wegen Verstoßes gegen die „Kriegswirtschafts­verordnung” und Urkundenfälschung angeklagt. Artur Philipp wird vorgeworfen, mit gefälschten Urlaubsscheinen seiner Wehrmacht­dienststelle in großem Umfang Lebensmittelkarten erschlichen und gemeinsam mit seiner Frau damit gehandelt zu haben.
Artur und Marta Philipp werden am 21. Dezember 1942 vom Sondergericht IV beim Landgericht Berlin zum Tode verurteilt. Nachdem sein Gnadengesuch abgelehnt worden ist, wird Artur Phillipp am 28. April 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Artur Philipp
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Ablehnung des Gnadengesuchs von Arthur Philipp durch den Chef der Heeresrüstung und Befehlshaber des Ersatzheeres, 19. April 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 14634
Sterbeurkunde von Artur Philipp vom 28. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung






