Franz Pieper
Pieper schließt sich in der Drontheimer Straße einer betrieblichen Widerstandsgruppe an, die Flugblätter verteilt, untergetauchte Genossen unterstützt und den Rüstungsbetrieb durch Sabotage schwächen will. Durch den Kontakt mit der illegalen Gruppe in der Turbinenfabrik der AEG in der Huttenstraße wird ein Spitzel auf die Gruppe aufmerksam und beide Gruppen werden im Februar 1945 aufgedeckt.
Franz Pieper wird am 22. Februar 1945 auf seiner Arbeitsstelle von der Gestapo festgenommen und in das Zellengefängnis Lehrter Straße 3 gebracht. Er wird am 24. März 1945 gemeinsam mit sechs weiteren Angehörigen der Widerstandsgruppe vom Kammergericht Berlin zum Tode verurteilt.
Franz Pieper wird am 13. April 1945 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Franz Pieper
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Franz Pieper vom 13. April 1945
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





