Franz Pieper

14. September 1904, Berlin – 13. April 1945
Franz Pieper

Franz Pieper

Landesarchiv Berlin C Rep 906-05, Bd. 2 I 90

Franz Pieper ist von Beruf Mecha­niker und Maschi­nen­bauer und unter­hält ein Fahr­rad­ge­schäft in Berlin-Rei­ni­cken­dorf. 1940 wird er zur AEG Dront­hei­mer Straße dienst­ver­pflich­tet. Seine Frau führt in dieser Zeit das gemein­same Fahr­rad­geschäft.
Pieper schließt sich in der Dront­heimer Straße einer betrieb­lichen Wider­stands­gruppe an, die Flug­blätter ver­teilt, unter­getauch­te Genossen unter­stützt und den Rüstungs­betrieb durch Sabo­tage schwächen will. Durch den Kon­takt mit der ille­galen Gruppe in der Tur­binen­fabrik der AEG in der Hutten­straße wird ein Spitzel auf die Gruppe auf­merk­sam und beide Gruppen werden im Februar 1945 aufge­deckt.
Franz Pieper wird am 22. Februar 1945 auf seiner Arbeits­stelle von der Gestapo festge­nom­men und in das Zellen­gefäng­nis Lehr­ter Straße 3 gebracht. Er wird am 24. März 1945 gemein­­sam mit sechs weiteren Ange­hö­rigen der Wider­stands­gruppe vom Kam­mer­gericht Berlin zum Tode verur­teilt.
Franz Pieper wird am 13. April 1945 im Strafge­fängnis Plötzensee ermor­det.

Dokumente

Gefangenenkarte von Franz Pieper

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Franz Pieper vom 13. April 1945

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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