Franz Pieper

19. Oktober 1897, Bremen – 3. Februar 1940
Franz Pieper

Franz Pieper

Jehovas Zeugen, Archiv Zentraleuropa

Franz Pieper lebt mit seiner Frau in Bremen und gehört der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas an. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wird er zum Militär­dienst eingezogen und verweigert aus religiösen Gründen den Dienst an der Waffe.
Bereits kurz vor dem deutschen Überfall auf Polen ist am 26. August 1939 die „Kriegssonderstrafrechts­verordnung” in Kraft getreten, nach der die Verweigerung des Militär­dienstes als „Zersetzung der Wehrkraft” geahndet und mit dem Tode bestraft werden kann.
Franz Pieper wird am 11. Januar 1940 vom Reichs­kriegsgericht zum Tode verurteilt und am 3. Februar im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Franz Pieper

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Franz Pieper vom 3. Februar 1940

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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