Marcel Pierard

11. August 1922, Givet – 23. Juli 1943
Der 19-jährige Pierard kommt am 9. Oktober 1941 als belgischer „Zivil­arbeiter“ nach Deutschland. Zuletzt ist er als Mechaniker bei der Firma Märkische Metall AG in Sachsen­hausen bei Oranien­burg beschäftigt.
Im November 1942 und Januar 1943 soll Pierard an mehreren Einbruch­dieb­stählen in Berlin beteiligt sein. Am 12. Mai 1943 verurteilt ihn das Sonder­gericht VII bei dem Landgericht Berlin zusammen mit zehn weiteren Zwangs­arbeitern auf der Grund­lage der „Volks­schädlings­verordnung“ zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnaden­gesuchs wird der 20-jährige Marcel Pierard am 23. Juli 1943 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Marcel Pierard

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Beurteilung von Marcel Pierard durch seinen ehemaligen Arbeitgeber, die Butter-Grosshandlung Wiesner & Co., 6. Juni 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2753/14

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Marcel Pierard, 23. Juli 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2753/5

Sterbeurkunde von Marcel Pierard vom 24. Juli 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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