Roman Pieton

21. September 1915, Auschwitz (Oświęcim) – 18. September 1942
Roman Pieton macht nach der Volks­schule zunächst eine Ausbil­dung zum Friseur und erlernt an­schlie­ßend das Schlosser­hand­werk. Er arbeitet kurze Zeit als Schlosser, ist aber seit Ende 1937 meist ohne feste Beschäf­tigung.
Roman Pieton lebt seit 1940 in verschie­denen europäischen Städten und begeht eine Reihe von Dieb­stahls- und Betrugs­delikten.
Die 12. Strafkammer des Land­gerichts Berlin verurteilt ihn am 26. Mai 1942 wegen „Betrugs und Dieb­stahls im Rück­falle” als „gefähr­lichen Gewohn­heits­verbre­cher” zum Tode.
Roman Pieton wird am 18. September 1942 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Roman Pieton

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Sterbeurkunde von Roman Pieton vom 18. September 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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