Fritz Pigorsch
Bereits kurz vor dem deutschen Überfall auf Polen ist am 26. August 1939 die „Kriegssonderstrafrechtsverordnung” in Kraft getreten, nach der die Verweigerung des Militärdienstes als „Zersetzung der Wehrkraft” geahndet und mit dem Tode bestraft werden kann.
Am 14. Februar 1940 wird Fritz Pigorsch vor dem Oberreichskriegsanwalt der „Wehrkraftzersetzung” angeklagt und vier Wochen später, am 14. März 1940, vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt. Die genauen Vorwürfe sind nicht bekannt.
Fritz Pigorsch wird nach Berlin überführt und am 30. Mai 1940 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Fritz Pigorsch
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Fritz Pigorsch vom 30. Mai 1940
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



