Amanda Pilan
27. Juli 1881, Brodden, Kreis Kolmar (Brodna/Pila)
– 9. Mai 1944
Die 62-jährige Witwe Amanda Pilan, geborene Ücker, hat in Berlin-Kreuzberg eine Hauswartsstelle inne. Sie wird am 13. Oktober 1943 unter dem Vorwurf fest­genommen, von belgischen und französischen „Zivilarbeitern” aus Kellereinbrüchen stammendes Diebesgut aufgekauft und mit erheblichem Gewinn weiterverkauft zu haben.
Sie wird am 28. März 1944 vom Sondergericht I beim Landgericht Berlin wegen auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode verurteilt.
Nach der Ablehnung ihres Gnadengesuchs wird Amanda Pilan am 9. Mai 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Sie wird am 28. März 1944 vom Sondergericht I beim Landgericht Berlin wegen auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode verurteilt.
Nach der Ablehnung ihres Gnadengesuchs wird Amanda Pilan am 9. Mai 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

