Roger Pinglin

28. September 1923, Paris – 18. November 1942
Roger Pinglin

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Roger Pinglin

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 2822

Roger Pinglin ist gelernter Bäcker und kommt im Februar 1941 als franzö­sischer „Zivil­arbeiter“ nach Deutschland, wo er zunächst in Mittel­deutschland in seinem Beruf arbeitet. Seit November 1941 ist Pinglin in Berlin, wo er zuletzt bei der Brot­fabrik Gehle in Berlin-Prenz­lauer Berg beschäftigt ist. Seit dem 28. März 1942 erscheint er nicht mehr zur Arbeit.
Von März bis Juni 1942 beteiligt sich Pinglin an Dieb­stählen von Post­paketen. Das Sondergericht I bei dem Land­gericht Berlin verurteilt ihn deswegen am 2. September 1942 auf der Grund­lage der „Volks­schädlings­verordnung“ zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnaden­gesuchs wird der 19-jährige Roger Pinglin am 18. November 1942 im Straf­gefängnis Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Roger Pinglin

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Roger Pinglin vom 19. November 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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