Jindřich Pintera


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Jindřich Pintera
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-467-7
Der Verkäufer lernt im Frühsommer 1940 über einen Bekannten den sowjetischen Agenten Vladislav Bobák kennen. Bobák baut auf Anweisung des sowjetischen Generalkonsuls seit April 1940 in Prag und Brünn eine Spionageorganisation auf, für die er neue Agenten und Informanten anwirbt. Pintera vermittelt bis Ende Januar 1941 über zehn, teilweise in seiner Wohnung stattfin­dende, Zusammenkünfte zwischen Bobák und einem ihm bekannten Maschinenschlosser, der an der Verbesserung von Flugzeugmotoren arbeitet. Im November 1940 fer­tigt er für Bobák eine Skizze des Brünner Flugplatzes und dessen Umgebung an, auf der auch die bestehenden Kasernen eingezeichnet sind.
Jindřich Pintera wird am 18. April 1941 festgenommen und zusammen mit weiteren Angeklagten am 12. No­vember 1942 vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt. Alle zehn zum Tode Verurteilten werden am 12. Juli 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Jindřich Pintera
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Jindřich Pintera vom 31. Juli 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-467-2
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Jindřich Pintera vom 12. November 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-467-2
Ablehnung des Gnadenerweises für Jindřich Pintera durch die Gestapo vom 28. Dezember 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-467-2
Sterbeurkunde von Jindřich Pintera vom 13. Juli 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
















































































































