Antonius Pisart
Er wird am 6. November 1944 vom Sondergericht III beim Landgericht Berlin zusammen mit dem niederländischen „Zivilarbeiter” Johannes van Wilgenburg auf Basis der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode verurteilt, weil beide „unter Ausnutzung der Kriegsverhält­nisse in großem Umfange auf Berliner Bahnhöfen auf­gegebene Gepäckstücke gestohlen und ihren Inhalt im Schleichhandel abgesetzt” haben sollen.
Antonius Pisart wird am 24. November 1944 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Antonius Pisart
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des Sondergerichts bei dem Landgericht Berlin gegen Antonius Pisart und Johannes van Wilgenburg, 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3683






