František Plšek

10. Juli 1902, Ritzmanitz (Řícmanice) – 12. April 1943
František Plšek arbeitet nach dem Besuch der Volks­schule als Gelegen­heitsarbeiter. Bereits während des Ersten Welt­krieges politisch organi­siert, gehört er seit 1926 der Kommu­nistischen Partei der Tsche­choslowakei (KPČ) an. Er ist verhei­ratet und hat ein Kind.
Auch nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehr­macht kämpft er für die Ziele seiner Partei, die Unab­hängigkeit der Tschecho­slowakei und gegen das NS-Regime. Er organisiert Spenden­sam­mlungen für die Rote Hilfe und ist technischer Gebiets­leiter der von Otto Ficht Anfang 1941 gegründeten illegalen Orts­gruppe der KPČ in Teplitz (Teplice).
František Plšek wird Ende November 1941 festgenom­men und am 12. November 1942 zusammen mit Otto Ficht und vier weiteren Ange­klagten vom „Volks­gerichts­hof” wegen „Vorbe­reitung zum Hochverrat und landes­verräterischer Feindbegüns­tigung” zum Tode verurteilt. Er wird am 12. April 1943 in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von František Plšek

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Otto Ficht und andere vom 3. September 1942

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-510-6

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Otto Ficht und andere vom 12. November 1942

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-510-6

Sterbeurkunde von František Plšek vom 12. April 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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