Auguste Plumbaum

22. Dezember 1886, Nassenhuben/Danzig (Mokry Dwór) – 4. August 1944
Auguste Plumbaum, geborene Ens, lebt mit ihrem Mann in Berlin­chen (Barlinek) im Landkreis Soldin. Wegen vorge­nom­mener Abtrei­bungen wurde sie bereits zu einem früheren Zeit­punkt zu einer vier­jäh­rigen Haft in einem Zucht­haus verur­teilt, Urteils­datum und Haft­um­stände sind nicht bekannt.
1944 werden ihr erneut Schwanger­schafts­abbrüche bei mehre­ren Frauen zur Last gelegt. Weil eine Frau nach dem Ein­griff stirbt, wird sie zudem der „fahr­lässiger Tötung” ange­klagt.
Auguste Plum­baum wird am 5. Juli 1944 von dem Sonder­gericht bei dem Land­gericht Lands­berg/Warthe auf Grund­lage der „Ver­ord­nung gegen Volks­schäd­linge” zum Tode verur­teilt.
Vier Wochen später, am 4. August 1944 wird sie im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Auguste Plumbaum

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Auguste Plumbaum vom 5. August 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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