Georges Podevin

22. November 1900, Dunkerque – 6. Dezember 1943
Georges Podevin

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Georges Podevin, Oktober 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3987/1

Nach dem Besuch der Volks­schule arbeitet der Franzose Georges Podevin als Lauf­bursche in einer Fabrik. Später meldet er sich zum Militär­dienst und kämpft im Ersten Welt­krieg in der franzö­sischen Armee. Danach wird er Fabrik­arbeiter und heiratet 1923.
Im Juni 1941 kommt Podevin als fran­zösischer „Zivil­arbeiter“ nach Deutsch­land und arbeitet beim Elektro­konzern AEG. Wegen versuch­ten Mordes wird Podevin am 17. November 1943 vom Sonder­gericht VII bei dem Land­gericht Berlin zum Tode verurteilt.
Nach der Ablehnung seines Gnaden­gesuchs wird Georges Podevin am 6. Dezember 1943 im Straf­gefängnis Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Georges Podevin

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Tenor des Urteils des Sondergerichts VII bei dem Landgericht Berlin gegen Georges Podevin, 19. November 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3987

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Georges Podevin, 6. Dezember 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3987

Sterbeurkunde von Georges Podevin vom 7. Dezember 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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