Paul Podsiadly
Bereits 1932 wird er von Maria Rink, einer Bekannten aus Königshütte, für den polnischen Nachrichten­dienst geworben, mit dem er bis 1935 in Verbindung steht. Nach dem Überfall auf Polen wird seine Agentenakte aufgefunden und Paul Podsiadly wird am 7. November 1939 festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, Informationen über das deutsche Flugzeugwesen, die technische Nothilfe und die Schutzpolizei an den polnischen Nachrichtendienst weitergegeben zu haben.
Paul Podsiadly wird am 6. Juli 1943 vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen Landesverrats zum Tode verurteilt und im Rahmen der sogenannten Blutnächte am 7. September 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Maria Rink ist bereits am 16. Februar in Plötzensee hingerichtet worden.
Dokumente
Gefangenenkarte von Paul Podsiadly
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Paul Podsiadly vom 6. Juli 1943
Bundesarchiv R 3017/13715
Sterbeurkunde von Paul Podsiadly vom 10. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
















