Vladimír Pohnert


Portrait von Vladimír Pohnert
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 19, inv. č./Inv. Nr. 47/1
Nach dem Verbot der Partei im Oktober 1938 organisiert er für führende Funktionäre die Ausreise in die UdSSR. Im September 1939 schließt sich Vladimír Pohnert der illegalen KPČ an, wird Agitations- und Propagandaleiter des Kreises Prag-Stadt und entwirft als solcher Flugschriften und Abhandlungen für politische Schulungen. Er wird außerdem Kreisinstrukteur der Prager Stadtteile Devitz und Werschowitz. Im Mai 1940 übernimmt er die Leitung des Kreises Pardubitz (Pardubice), den er bis zu seiner Festnahme am 20. März 1941 aufbaut.
Der „Volksgerichtshof” verurteilt ihn am 13. November 1941 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode. Vladimír Pohnert wird am 19. März 1942 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Vladimír Pohnert
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Organigramm der illegalen KPČ im Kreis Pardubitz, erstellt von der Gestapo 1940
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 19, inv. č./Inv. Nr. 47/1
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Vladimír Pohnert und andere vom 13. November 1941
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 19, inv. č./Inv. Nr. 47/2
Fernschreiben des Oberreichsanwalts an den „Reichsprotektor in Böhmen und Mähren“ zur Hinrichtung von Vladimír Pohnert, 20. März 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 19, inv. č./Inv. Nr. 47/2
Sterbeurkunde von Vladímír Pohnert vom 19. März 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung








































