Josef Pokorný
Im Sommer 1943 ist er Teil einer Gruppe, die zahlreiche Kofferdiebstähle am Anhalter und am Stettiner Bahnhof begeht, zudem begeht er mehrere „Kleintierdiebstähle”.
Er wird am 1. Oktober 1943 festgenommen und am 16. Mai 1944 vom Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin auf Basis der kurz nach Kriegsbeginn erlassenen „Volksschädlingsverordnung” zusammen mit Antonín Stibůrek zum Tode verurteilt.
Josef Pokorný und Antonín Stibůrek werden am 9. Juni 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Josef Pokorný
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteilstenor des Sondergerichts IV beim Landgericht Berlin gegen Josef Pokorný und Antonín Stibůrek vom 16. Mai 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 16767
Übersetzung des Abschiedsbriefs von Josef Pokorný an seine Eltern vom 9. Juni 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 16769
Bescheid des Strafgefängnisses Plötzensee über die Vollstreckung des Urteils gegen Josef Pokorný vom 9. Juni 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 16767







