Eugen Polzin
Nach Kriegsbeginn wird er zur „Haupttreuhandstelle Ost beim Beauftragten für den Vierjahresplan“ einberufen und arbeitet dort als Gruppenleiter.
Eugen Polzin wird am 17. Juni 1942 festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, zwischen 1939 und 1941 militärische Dienststellen getäuscht und bestochen zu haben, um einen Mandanten dabei zu unterstützen, sich dem Wehrdienst zu entziehen.
Die 10. Strafkammer des Landgerichts Berlin verurteilt Eugen Polzin am 10. Dezember 1942 wegen „Wehr­kraft­zersetzung” zum Tode. Er wird am 15. April 1943 in der Strafanstalt Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Eugen Polzin
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Eugen Polzin vom 16. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



