Georg Ponchel

19. Februar 1900, Saint-Denis/Seine – 11. Mai 1943
Georg Ponchel arbeitet im Lohn­büro der franzö­sischen Transport­firma S.A.T.E.R. in Berlin. Die Firma ist dem Reichs­minis­terium für Bewaff­nung und Munition unter­stellt, wie die meisten der Angestellten ist Georg Ponchel franzö­sischer „Zivil­arbeiter”.
An seiner Arbeits­stelle fälscht er Fahrer­ausweise und Marsch­befehle und verkauft sie an franzö­sische Kriegs­gefangene, die aus ihren Lagern geflohen sind und so nach Frank­reich zurück­kehren wollen.
Das Sonder­gericht VII bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn am 17. März 1943 wegen „verbo­tenen Umgangs mit Kriegs­gefan­genen und Kriegs­wirtschafts­verbrechen” zum Tode.
Georg Ponchel wird am 11. Mai 1943 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Georg Ponchel

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Mitteilung über die Hinrichtung von Georg Ponchel, 11. Mai 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 7076

Sterbeurkunde von Georg Ponchel vom 12. Mai 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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