Georg Ponchel
An seiner Arbeitsstelle fälscht er Fahrerausweise und Marschbefehle und verkauft sie an französische Kriegs­gefangene, die aus ihren Lagern geflohen sind und so nach Frankreich zurückkehren wollen.
Das Sondergericht VII bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn am 17. März 1943 wegen „verbotenen Umgangs mit Kriegsgefangenen und Kriegswirtschafts­verbrechen” zum Tode.
Georg Ponchel wird am 11. Mai 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Georg Ponchel
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Mitteilung über die Hinrichtung von Georg Ponchel, 11. Mai 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 7076
Sterbeurkunde von Georg Ponchel vom 12. Mai 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





