Karel Popelka
Nach dem Einmarsch deutscher Truppen wird er im Juli 1941 von Jaroslav Pospíšil für die Mitarbeit in der illegalen Tschechoslowakischen Kommunistischen Partei (KPČ) gewonnen und baut in seiner Arbeitsstätte, der Verbrennungsstation, eine Betriebszelle auf.
Karel Popelka wird am 24. Juli 1942 festgenommen und am 3. Juni 1943 vom „Volksgerichtshof” zusammen mit Jaroslav Pospíšil, Emil Uher, Václav Jiskra, Vojtěch Mašek und Josef Žerovnický wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt. Alle sechs Männer werden in der Nacht zum 8. September während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Karel Popelka
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Organigramm der Betriebszellen der Straßenbahner und Autobusschaffner der illegalen KPČ in Prag, um 1942
Bundesarchiv R 3017/13804, Bd. II
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Jaroslav Pospíšil und andere vom 3. Juni 1943
Bundesarchiv R 3017/13804, Bd. I
Mitteilung über die Vollstreckung des Urteils gegen Karel Popelka und weitere Personen an das Reichsjustizministerium, 14. September 1943
Bundesarchiv R 3001/147425
Bericht über die vom 7. bis 10. September 1943 im Strafgefängnis Plötzensee vollstreckten Todesurteile, 17. September 1943
Bundesarchiv R 3001/25019
































