Maximilian Porbadnick

19. Juni 1893, Thorn (Toruń) – 12. April 1943
Maximilian Porbadnick

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Maximilian Porbadnick

Bundesarchiv R 3017/39319

Maximilian Porbadnick wird am 19. Juni 1893 in Thorn in West­preußen geboren. Nach dem Besuch der Volks­schule absolviert er das Lehrer­seminar in Thorn und arbeitet als Lehrer. Er meldet sich freiwillig zum deutschen Heer und nimmt auf verschie­denen Kriegs­schau­plätzen am Ersten Weltkrieg teil. Im Anschluss an die Versailler Verträge erwirbt er die polnische Staats­angehörigkeit und tritt ins polnische Heer ein. Anschließend ist er in verschie­denen kauf­männischen Stellungen tätig.
Im Jahr 1933 wird er vom deutschen Nach­richten­dienst angeworben und zieht nach Danzig. Ab 1935 steht er auch mit dem polnischen Nach­richtendienst in Verbindung und gibt in einigen Fällen geheime Informationen über den deutschen Nach­richtendienst an den polnischen Geheim­dienst weiter.
Der „Volks­gerichtshof” verurteilt ihn wegen „Landes­verrats” zum Tode.
Maximilian Porbadnick wird am 12. April 1943 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Maximilian Porbadnick

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Maximilian Porbadnick, 1941

Bundesarchiv R 3017/19870

Tenor des Urteils des „Volksgerichtshofs” gegen Maximilian Porbadnick vom 19. Januar 1943

Bundesarchiv R 3017/39319

Mitteilung des Abganges des Häftlings Maximilian Porbadnick vom 12. April 1943

Bundesarchiv R 3017/39319

Sterbeurkunde von Maximilian Porbadnick vom 13. April 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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