František Porcal
Nach der Annexion des Sudetengebiets und der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht wird František Porcal im März 1941 von einem kommunistischen Funktionär für die illegale Kommunistische Partei der Tschechoslowakei (KPČ) in Teplitz (Teplice) angeworben. Bis zu seiner Festnahme Ende des Jahres 1941 zahlt er regelmäßig Mitgliedsbeiträge, wirbt neue Mitglieder – darunter die Eheleute Vrba –, und sorgt für die Weiterverbreitung von kommunistischen Flugblättern.
Am 24. November 1942 verurteilt der „Volksgerichtshof” František Porcal zusammen mit Josef Vrba und fünf weiteren Angeklagten wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode. Sie alle werden am 29. März 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von František Porcal
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Zenker und andere vom 24. November 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 319
Ablehnung des Gnadenerweises für František Porcal durch den Reichsjustizminister vom 17. März 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 319
Bekanntmachung der Hinrichtung von František Porcal und anderen Personen aus dem März 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-513-10
Sterbeurkunde von František Porcal vom 30. März 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

















