Metoděj Pospíšil
Am 17. Januar 1943 wird Metoděj Pospíšil nach einem alliierten Luftangriff zusammen mit anderen Zwangsarbeitern zu Aufräumarbeiten herangezogen und nimmt dabei einzelne Gegenstände an sich. Vier Wochen später werden die Unterkünfte der ausländischen Arbeiter auf Anordnung der Gestapo Potsdam durchsucht und die Sachen bei ihm gefunden.
Das Sondergericht III bei dem Landgericht Berlin verurteilt Metoděj Pospíšil am 7. April 1943 zusammen mit Jan Prázdný und Antonín Sochr auf Grundlage der kurz nach Kriegsbeginn erlassenen „Volksschädlingsverordnung” wegen „Plünderns” zum Tode. Alle drei Männer werden am 17. Mai 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Metoděj Pospíšil
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Metoděj Pospíšil vom 18. Mai 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



