Vojtěch Pospíšil
Pospíšil wird 1940 für die Arbeit in der verbotenen Kom­munistischen Partei der Tschechoslowakei (Komunistická strana Československa, kurz: KSČ) angeworben und mit der Gründung und Leitung einer neuen Zelle im Prager Bezirk Pankratz beauftragt. Für diese wirbt er neue Mitglieder an und sammelt von ihnen Geldbeiträge für die Angehörigen politischer Häftlinge ein. Zwischen Februar und Mai 1941 ist er Leiter dieser Zelle, ab Mai 1941 übt er die Funktion des Abschnittsleiters der KSČ in Pankratz aus. Darüber hinaus ist er an der Verbreitung politischer Flugschriften beteiligt.
Vojtěch Pospíšil wird wegen seiner politischen Betäti­gung festgenommen und vom 1. Senat des „Volksge­richtshofs” am 29. Juli 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung” zum Tode verurteilt. Er wird am 5. November 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Vojtěch Pospíšil
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Vojtěch Pospíšil und weitere Angeklagte vom 29. Juli 1942
Bundesarchiv R 3017/9515
Ablehnung des Gnadenerweises durch den Reichsminister der Justiz für Vojtěch Pospíšil und weitere Personen vom 26. Oktober 1942
Bundesarchiv R 3017/15728
Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Vojtěch Pospíšil und weitere Personen vom 5. November 1942
Bundesarchiv R 3017/15728
Sterbeurkunde von Vojtěch Pospíšil vom 6. November 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung






























