Zdeněk Pospíšil


Erkennungsdienstliche Aufnahme der Gestapo von Zdeněk Pospíšil
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-460-13
Pospíšil wird im März 1941 von seinem Schulfreund Václav Dědek für eine nachrichtendienstliche Tätigkeit angeworben. Er kundschaftet die Zugnummern, Art der Wagen und Richtung der Wehrmachttransportzüge aus, die im März und April 1941 den Bahnhof Wildenschwert durchlaufen. Außerdem ist er mit seinem Kollegen Miro­slav Jandera an der Vervielfältigung und Weitergabe der neuen Fahrdienstordnung beteiligt, die unter anderem die Durchfahrtszeiten für vorgesehene Truppen- und Kriegsmaterialtransporte enthält.
Zdeněk Pospíšil, Václav Dědek und andere in den Fall verwickelte Männer werden festgenommen und vom 5. Senat des „Volksgerichtshofs” am 6. Mai 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt. Alle acht zum Tode Verurteilten werden während der sogenannten Blutnächte am 7. und 8. September 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Zdeněk Pospíšil
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Zdeněk Pospíšil vom 12. März 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-460-7
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Zdeněk Pospíšil vom 6. Mai 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-460-7
Übersetzung des Gnadengesuchs von Zdeněk Pospíšil vom 25. Mai 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-460-13
Sterbeurkunde von Zdeněk Pospíšil vom 11. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung























































