Jan Prázdný
Am 17. Januar 1943 wird Jan Prázdný nach einem alliierten Luftangriff auf Berlin in Seehof (Kreis Teltow) zusammen mit anderen Zwangsarbeitern zu Aufräumarbeiten herangezogen. Dabei nimmt er einige Gegenstände an sich und mit in das Lager, in dem er untergebracht ist.
Das Sondergericht III bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn am 7. April 1943 zusammen mit Metoděj Pospíšil sowie zwei weiteren Männern auf Basis der kurz nach Kriegsbeginn erlassenen „Volksschädlingsverordnung” wegen „Plünderns” zum Tode. Jan Prázdný, der verheiratet und Vater eines kleinen Kindes ist, wird am 17. Mai 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Jan Prázdný
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Jan Prázdný vom 18. Mai 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



