Ilse Prehn

17. Juli 1920, Bad Schwartau – 15. September 1944
Ilse Prehn arbeitet nach dem Besuch der Volksschule in der Landwirtschaft, in Haushalten und in verschiedenen Fabriken. Die ledige Mutter von zwei Kindern wird wegen Eigentumsdelikten wiederholt zu Haftstrafen verurteilt.
Im Frauengefängnis Lübeck lernt sie Hildegard Ziegeler kennen. Nach der Verbüßung der Haft nehmen beide Frauen zunächst eine Arbeit in einer Lübecker Maschinenfabrik auf. Sie geben diese Arbeit jedoch nach einigen Wochen auf und begehen eine Reihe von Diebstählen, bis sie im Mai 1944 festge­nommen werden.
Hildegard Ziegeler und Ilse Prehn werden am 22. August 1944 vom Sondergericht V beim Landgericht Berlin als „Volksschädlinge und gefährliche Gewohnheitsver­brecher” zum Tode verurteilt.
Sie werden am 15. September 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Ilse Prehn

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des Sondergerichts V beim Landgericht Berlin gegen Hildegard Ziegeler und Ilse Prehn, 22. August 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3408

Mitteilung über die Hinrichtung von Hildegard Ziegeler und Ilse Prehn, 16. September 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3408/1

Sterbeurkunde von Ilse Prehn vom 16. September 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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