Wilhelm Preuß
Bereits kurz vor dem deutschen Überfall auf Polen ist am 26. August 1939 die „Kriegssonderstrafrechtsverordnung” in Kraft getreten, nach der die Verweigerung des Militärdienstes als „Zersetzung der Wehrkraft” geahndet und mit dem Tode bestraft werden kann.
Wilhelm Preuß wird am 6. Dezember 1939 vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt und am 22. Dezember gemeinsam mit fünf weiteren Zeugen Jehovas, die den Dienst an der Waffe verweigert haben, im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Wilhelm Preuß
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Wilhelm Preuß vom 22. Dezember 1939
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



