Jan Přib
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht bittet ihn sein Bekannter Miloš Pastejřík im Winter 1940/41 um Informationen über Art und Menge der in der Waffenfabrik hergestellten Heereserzeugnisse. Von Januar bis September 1941 übermittelt ihm Jan Přib hierzu regelmäßig Einzelheiten.
Miloš Pastejřík handelt im Auftrag der Dachorganisation der nationalen tschechoslowakischen Widerstandsgruppen ÚVOD (Ústřední vedení odboje domácího – Zentrale Leitung des Widerstands in der Heimat) und übermittelt die Informationen weiter nach Prag.
Jan Přib wird am 5. März 1942 festgenommen. Der „Volks­gerichtshof” verurteilt ihn am 18. März 1943 zusammen mit Miloš Pastejřík, Otakar Votruba und Stanislav Panoš wegen „Landesverrats, Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung" zum Tode. Jan Přib wird am 13. Juli 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Jan Přib
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Stanislav Panoš und andere vom 6. Februar 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-333-9
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Stanislav Panoš und andere vom 18. März 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-333-18
Telegramm an den „Reichsprotektor in Böhmen und Mähren“ mit Bescheid über die Hinrichtung von Jan Přib und anderen, 14. Juli 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-333-9
Sterbeurkunde von Jan Přib vom 14. Juli 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

























































