Vladimír Procházka
Wladimír Procházka wird am 26. Januar 1943 vom Sondergericht V bei dem Landgericht Berlin wegen „Amtsanmaßung” zum Tode verurteilt. Agnes Procházka wird freigesprochen. In der Urteilsbegründung heißt es: „Der Verurteilte hat einem Juden gegen Zahlung einer hohen Geldsumme zum Zwecke der illegalen Auswanderung einen falschen Paß ausgestellt und sich dabei unbefugt als höherer Offizier der deutschen Polizei ausgegeben.”
Vladimír Procházka wird am 26. März 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Vladimír Procházka
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Vladimír Procházka vom 27. März 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



