Josef Przybyla
Von Beruf Kaufmann, lebt und arbeitet er als Angestellter 1939 in Posen. Przybyla schließt sich unmittelbar nach dem deutschen Überfall auf Polen der nationalen polnischen Widerstands­bewegung an. Er gehört in Posen, wo Antoni Wolniewicz die militärische Widerstandsorganisation Stronnictwo Narodowe (SN – Nationale Partei) aufbaut, zu den führenden Köpfen dieser Organisation. Er wird zunächst als Kurier zwischen der Stadt und den Außenbezirken eingesetzt und ist zu­letzt Rayonführer der SN. Mit anderen organisiert er Widerstandsaktionen gegen das natio­nalsozialistische Besatzungsregime.
Josef Przybyla wird am 11. Dezember 1940 festge­nommen, am 18. Dezember 1941 vom „Volksgerichtshof” wegen „Vor­bereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 20. März 1942 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Josef Przybyla
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Przybyla und andere vom 15. Oktober 1941
Bundesarchiv R 3017/16167
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Przybyla und andere vom 18. Dezember 1941
Bundesarchiv R 3017/16476
Sterbeurkunde von Josef Przybyla vom 20. März 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung






























































