Hans Quast

12. April 1916, Berlin – 8. Februar 1945
Hans Quast besucht die Volks­schule bis zum 14. Lebens­jahr, verdient seinen Lebens­unterhalt dann als Arbeiter und ist zuletzt in der Speditions­firma Erich Götz in Berlin-Char­lotten­burg beschäf­tigt. Anfang Juli 1944 bleibt er der Arbeit fern und begeht in den folgenden Wochen mehrere nächt­liche Keller­ein­brüche. Am Morgen des 22. August 1944 wird Hans Quast schlafend in einem Keller von Haus­bewohnern überrascht, die die Fest­nahme veran­lassen.
Am 17. Januar 1945 wird Hans Quast vom Sonder­gericht V bei dem Land­gericht Berlin auf Grund­lage der „Verord­nung gegen Volks­schädlinge” zum Tode verur­teilt und am 8. Februar 1945 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Hans Quast

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteilsformel des Sondergerichts V bei dem Landgericht Berlin gegen Hans Quast vom 17. Januar 1945

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3867/3

Sterbeurkunde von Hans Quast vom 8. Februar 1945

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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