Alexander Rachoń
Rachoń gerät als Angehöriger der polnischen Streitkräfte im September 1939 in deutsche Kriegsgefangenschaft aus der er nur entlassen wird, weil er sich verpflichtet, als Landarbeiter in Deutschland zu arbeiten.
Gemeinsam mit anderen polnischen Kriegsgefangenen kommt Alexander Rachoń nach Baden und muss auf einem Bauernhof in Untereggingen arbeiten. Rachon und andere polnische Zwangsarbeiter beabsichtigen, in die nahe gelegene Schweiz zu fliehen und sich dort der polnisch­en Legion zur Verfügung zu stellen. In der Nacht zum 14. April 1942 beginnen sie ihre Flucht, gelangen aber wegen des in diesem Gebiet komplizierten Grenz­verlaufs wieder auf deutsches Territorium, wo sie um­gehend fest­genommen werden.
Alexander Rachoń wird am 28. April 1943 vom 2. Senat des „Volksgerichtshofs” gemeinsam mit Eugen Grabski, Jan Starczewski und Mieczysław Wilczek wegen „Vorbe­reitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 1. Juli 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Alexander Rachoń
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Eugen Grabski, Alexander Rachoń, Jan Starczewski und Mieczysław Wilczek vom 28. April 1943
Bundesarchiv R 3017/10173
Mitteilung zur Vollstreckung der Todesstrafe an Eugen Grabski, Alexander Rachoń, Jan Starczewski und Mieczysław Wilczek vom 5. Juli 1943
Bundesarchiv R 3017/10173
Sterbeurkunde von Alexander Rachoń vom 2. Juli 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung













