Alexander Rachoń

18. Juni 1916, Dzierzkowice – 1. Juli 1943
Alexander Rachoń wird am 18. Juni 1916 in Dzierzkowice geboren.
Rachoń gerät als Ange­höriger der polnischen Streitkräfte im September 1939 in deutsche Kriegsgefan­genschaft aus der er nur entlassen wird, weil er sich verpflichtet, als Land­arbeiter in Deutschland zu arbeiten.
Gemeinsam mit anderen polnischen Kriegs­gefangenen kommt Alexander Rachoń nach Baden und muss auf einem Bauern­hof in Unter­eggingen arbeiten. Rachon und andere polnische Zwangs­arbeiter beabsichtigen, in die nahe gelegene Schweiz zu fliehen und sich dort der polnisch­en Legion zur Ver­fügung zu stellen. In der Nacht zum 14. April 1942 beginnen sie ihre Flucht, gelangen aber wegen des in diesem Gebiet komplizierten Grenz­verlaufs wieder auf deutsches Territorium, wo sie um­gehend fest­genommen werden.
Alexander Rachoń wird am 28. April 1943 vom 2. Senat des „Volks­gerichtshofs” gemeinsam mit Eugen Grabski, Jan Starczewski und Mieczysław Wilczek wegen „Vorbe­reitung zum Hoch­verrat” zum Tode verurteilt und am 1. Juli 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Alexander Rachoń

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Eugen Grabski, Alexander Rachoń, Jan Starczewski und Mieczysław Wilczek vom 28. April 1943

Bundesarchiv R 3017/10173

Mitteilung zur Vollstreckung der Todesstrafe an Eugen Grabski, Alexander Rachoń, Jan Starczewski und Mieczysław Wilczek vom 5. Juli 1943

Bundesarchiv R 3017/10173

Sterbeurkunde von Alexander Rachoń vom 2. Juli 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück