Karl Raecke

28. Juni 1885, Berlin – 26. Mai 1944
Karl Raecke beginnt nach dem Besuch der Volksschule eine Bäckerlehre, die er jedoch abbricht. In den folgenden Jahren arbeitet er vor allem im Transportgewerbe, ab 1941 ist er als Arbeiter in den Henschel-Flugzeugwerken tätig.
Raecke, der wegen Eigentumsdelikten mehrfach vorbestraft ist, wir am 10. November 1943 erneut festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, aus einer benachbarten Wohnung verschiedene Gegenstände, wie Kleidung, Haushaltswaren und Spirituosen gestohlen und diese weiterverkauft zu haben.
Das Sondergericht III bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn auf der Grundlage der „Volks­schädlings­verordnung” am 8. Mai 1944 zum Tode. Karl Raecke wird am 26. Mai 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Karl Raecke

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des Sondergerichts III bei dem Landgericht Berlin gegen Karl Raecke vom 8. Mai 1944

Bundesarchiv R 3001/143503

Ablehnung eines Gnadenerweises für Karl Raecke vom 19. Mai 1944

Bundesarchiv R 3001/143503

Mitteilung über die Hinrichtung von Karl Raecke vom 26. Mai 1944

Bundesarchiv R 3001/143503

Sterbeurkunde von Karl Raecke vom 27. Mai 1944

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