Karl Raecke
Raecke, der wegen Eigentumsdelikten mehrfach vorbestraft ist, wir am 10. November 1943 erneut festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, aus einer benachbarten Wohnung verschiedene Gegenstände, wie Kleidung, Haushaltswaren und Spirituosen gestohlen und diese weiterverkauft zu haben.
Das Sondergericht III bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn auf der Grundlage der „Volks­schädlings­verordnung” am 8. Mai 1944 zum Tode. Karl Raecke wird am 26. Mai 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Karl Raecke
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des Sondergerichts III bei dem Landgericht Berlin gegen Karl Raecke vom 8. Mai 1944
Bundesarchiv R 3001/143503
Ablehnung eines Gnadenerweises für Karl Raecke vom 19. Mai 1944
Bundesarchiv R 3001/143503
Mitteilung über die Hinrichtung von Karl Raecke vom 26. Mai 1944
Bundesarchiv R 3001/143503
Sterbeurkunde von Karl Raecke vom 27. Mai 1944














