Adolf Rapp


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Adolf Rapp, 1941
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-275-15
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht gewinnt ihn sein früherer Kompaniechef Stabskapitän a. D. Karel Řihák im Frühsommer 1939 für die Mitarbeit in der geheimen Militärorganisation Obrana Národa (ON – Verteidigung der Nation), der wenig später den Teilbezirk Prag-Weinberge (Ost) leitet. Adolf Rapp bleibt mit diesem bis Anfang 1941 laufend in Verbindung, hält Wache während Treffen und soll im Einsatzfall als Fernsprecher Dienst tun. Im Juli 1939 macht er Karel Řihák mit seinem Vetter Otakar Schiedeck bekannt, der ebenfalls bereits in der Organisation aktiv ist, und beteiligt sich mit am Bau eines geheimen Senders.
Adolf Rapp wird am 25. April 1941 festgenommen und am 16. Oktober 1942 zusammen mit Otakar Schiedeck und zwei weiteren Angeklagten vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” zum Tode verurteilt. Alle vier Männer werden am 8. Februar 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Adolf Rapp
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Otakar Schiedeck und andere vom 24. Juni 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-275-17
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Otakar Schiedeck und andere vom 16. Oktober 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-275-5
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Vollstreckung des Urteils gegen Adolf Rapp, 9. Februar 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-275-10
Sterbeurkunde von Adolf Rapp vom 9. Februar 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung














































